When Insults Become Ecstasy - The Art of Language in BDSM

Wenn Beleidigungen zur Ekstase werden – Die Kunst der Sprache im BDSM

Warum „Bitch“?

Lassen Sie uns über den Ursprung dieses Begriffs sprechen, der oft als Beleidigung oder zum Beschämen einer Person verwendet wird.

Viele Menschen verwenden im BDSM- Dirty-Talk gerne den Begriff „Schlampe“, um den unterwürfigen Partner zu demütigen.

Ich bin sicher, dass dieser beleidigende Begriff vielen schon einmal begegnet ist.

Aber haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, warum der Begriff „Schlampe“ zu einem so weit verbreiteten abwertenden Begriff geworden ist und nicht Alternativen wie „Katze“, „Henne“ oder „Stute“ verwendet werden?

In der Geschichte gibt es zahlreiche Beispiele für die Verwendung des Wortes „Hund“ als Beleidigung, und dieses Verständnis erstreckt sich sowohl auf östliche als auch auf westliche Kulturen.

Der Begriff „Bitch“, der oft mit „Hure“ übersetzt wird, stammt im Englischen ursprünglich von „bicce“, was wörtlich Hündin bedeutet.

Dies liegt daran, dass im Altertum Schweine, Kühe, Hühner und Enten von den sechs wichtigsten domestizierten Tieren als Eigentum, ja sogar als wertvolle Ressourcen angesehen wurden.

Hunde hingegen wurden vorwiegend zum Bewachen und für niedere Aufgaben eingesetzt. Dies führte zu einer kulturellen Tradition, in der Hunde als minderwertig angesehen wurden, weshalb „Hund“ zu einer weit verbreiteten Beleidigung wurde.

Allerdings ist „Bitch“ anders, weil es ein geschlechtsspezifisches Element hinzufügt.

Dabei geht es nicht nur um Niedrigkeit; der Begriff ist auch mit Begriffen wie „sexueller Promiskuität“ und „Schamlosigkeit“ verknüpft.

Warum ist das so?

Um diesen Zusammenhang zu verstehen, müssen wir zunächst einen anderen Begriff diskutieren: „Schlampe“, der zur Beschreibung sexuell freizügiger Frauen verwendet wird.

Interessanterweise war das Wort „Schlampe“ ursprünglich nicht abwertend gemeint und bezog sich nicht ausschließlich auf Frauen.

Im Jahr 1386 verwendete der englische Dichter Geoffrey Chaucer das Wort „sluttish“ zur Beschreibung „schlampiger Männer“.

In England und Irland waren mit „Sluts“ fettige Lappen gemeint, die anstelle von Kerzen verwendet wurden.

Weitere Informationen zur Geschichte des Begriffs „Slut“ finden Sie in Leviathans Artikel „Dark History of Slut-Shaming“, auf den ich hier jedoch nicht näher eingehen werde.

Ein faszinierendes Ereignis in der Entwicklung dieses Wortes ereignete sich Mitte des 17. Jahrhunderts, als Samuel Pepys, ein bekannter Tagebuchschreiber und Marineoffizier, in seinem Tagebuch das Wort „Schlampe“ erwähnte.

Sein Tagebuch enthielt viele Einblicke in bedeutende historische Ereignisse, darunter die Große Pest von London und den Großen Brand.

Zufällig schrieb er einmal liebevoll: „Unsere kleine Tochter Susan ist die bewundernswerteste Schlampe, die uns viel Freude bereitet.“

Es ist wichtig anzumerken, dass das Wort „Schlampe“ damals keine eindeutig abwertende Bedeutung hatte; es beschrieb jemanden, der hart arbeitete und eine untergeordnete Rolle spielte.

Küchenmädchen und weibliche Arbeiter wurden auch als „Schlampen“ bezeichnet.

Der Clou dabei ist, dass Samuel Pepys‘ „kleine Tochter Susan“ eigentlich sein Hund war.

Damit wurden die Begriffe „Schlampe“ und „Schlampe“ erstmals auf faszinierende Weise miteinander verknüpft.

Im Laufe der Geschichte bekam der Begriff „Schlampe“ zunehmend eine abwertende und beschämende Konnotation.

In Shakespeares Komödie „Wie es euch gefällt“ wurde das Wort „Schlampe“ mit „sexueller Unreinheit“ assoziiert und bezeichnete unzüchtige Personen.

Aufgrund der großen Popularität von Pepys‘ Tagebuch begannen die Leute, andere mit Slang zu beleidigen. Dabei wurde das Wort „Schlampe“ oft ganz weggelassen und direkt „Little Bitch Susan“ oder einfach „Bitch“ verwendet.

Diese Phase verlief weitgehend spontan und ohne klare Definitionen.

Hundert Jahre später nahm Pepys‘ Nachfahre Samuel Johnson das Wort „Slut“ in sein Wörterbuch auf und definierte es ausdrücklich als abwertende Bezeichnung für „schmutzige Frauen“, wobei er „Bitch“ als Synonym verwendete.

Von da an wurden die Begriffe „promiskuitive Frau“, „Schlampe“ und „Schlampe“ eng miteinander verknüpft.

Es ist erwähnenswert, dass Hunde im chinesischen Kontext „Loyalität“, „Gehorsam“ und „Befehle befolgen“ symbolisieren, was diese Bildsprache besonders für BDSM-Rollenspiele geeignet macht. Aus diesem Grund ist „Schlampe“ in der BDSM-Kultur besonders beliebt, wo seine beschämenden Implikationen oft seine beleidigenden Konnotationen überschatten.

Allerdings mögen viele Menschen diese Bezeichnung nicht, sie empfinden sie als respektlos und ihre Verwendung ohne vorherige Absprache kann leicht zu Beleidigungen führen.

Darüber hinaus ist „Schlampe“ eine sehr geschlechtsspezifische Beleidigung, die sich normalerweise gegen Frauen richtet, insbesondere gegen diejenigen, die als „promiskuitiv“ gelten. Im Gegensatz dazu scheint es keinen entsprechenden Begriff für „unangemessene Männer“ zu geben. Entspricht „Schlampe“ „Hengst“ oder „männliche Schlampe“? Nicht ganz.

Olga Khazan von The Atlantic schrieb in einem Artikel mit dem Titel „Die Schlampe existiert nicht“, dass diese auf Frauen abzielenden Begriffe sprachliche Mittel seien, die dazu dienten, Hierarchien unter Frauen zu regulieren und zu etablieren.

Im Jahr 1995 erklärte Madonna in einem Interview: „Ich weiß, was ich will. Wenn mich das zu einer Schlampe macht, dann bin ich eine.“

Immer häufiger finden weltweit Demonstrationen gegen die Objektifizierung der Frau statt.

Ob „Schlampe“, „母狗“ auf Chinesisch (Mutterhündin) oder „Schlampe“ – diese Begriffe haben heute eine neue Phase erreicht und erfordern einen vorsichtigen Gebrauch.

In bestimmten Kontexten und mit informierter Zustimmung können sie Dirty Talk verstärken; ihre wahllose Verwendung in der Öffentlichkeit kann jedoch zu Missverständnissen und Konflikten führen.

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